Stellt euch doch bitte einmal kurz vor: Wer seid ihr und was macht ihr hier im Johannesbad?
Caro: Ich bin Caroline Sieff und seit eineinhalb Jahren in der Johannesbad Fachklinik Bad Füssing als Psychologin im psychologischen Dienst tätig. Parallel absolviere ich die Ausbildung zur klinischen Psychologin in Wien. Dort besuche ich immer wieder an den Wochenenden meine Theorieeinheiten, während ich hier die Praxisstunden sammle.
Xavi: Ich bin Xavier Baldauff und mache eigentlich dasselbe wie Caro. Beim Johannesbad arbeite ich auch im psychologischen Dienst und in Wien mache ich ebenfalls die Ausbildung zum klinischen Psychologen.
Wie habt ihr beide euch kennengelernt – privat, beruflich oder über die Ausbildung?
Caro: Wir haben uns eigentlich über die Ausbildung kennengelernt. Bei uns im Team wurden Psychologen gesucht und ich bin daraufhin im Institut, in dem ich meine Ausbildung mache, in verschiedene Kurse gegangen und habe dort von der Arbeit hier, meinen Erfahrungen und auch den Vorteilen erzählt. In einem dieser Kurse war dann eben Xavi, und ja jetzt ist er hier.
Xavi: Genau, unser Institut hat eine Jobbörse und dort hatte ich die Stelle bereits gesehen, war mir allerdings zuerst unsicher, weil der Arbeitsplatz doch ein ganzes Stück weg von Wien ist. Lustigerweise kam Caro, als ich gerade mit der Stelle geliebäugelt habe, in meinen Kurs und hat genau dafür Werbung gemacht und angeboten, dass ich mich jederzeit bei Fragen bei ihr melden kann. Das fand ich schon sehr sympathisch und wir haben uns dann auch recht schnell verabredet. In dem Gespräch wurde für mich klar, dass ich mich hier bewerben möchte und jetzt sind wir schon seit ein paar Monaten Kollegen.

Cool, dass du in den Kursen Werbung für das Johannesbad gemacht hast, Caro. Welche Eindrücke und Infos vom Johannesbad hast du dabei weitergeben?
Caro: Ich habe weitergegeben, dass man hier alle Stunden, die man für die Ausbildung braucht, sammeln kann. Das ist ein total cooler Vorteil vom Johannesbad, weil in Österreich suchen viele verzweifelt nach Ausbildungsstellen, das ist nicht so leicht, die Stellen sind sehr rar. Sonst habe ich noch von der interdisziplinären Zusammenarbeit erzählt, gerade in der Schmerztherapie arbeiten ja doch Psychologen, Ärzte, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten alle zusammen und tauschen sich aus, um den Patienten das Bestmögliche zu bieten. Und dann noch das Arbeitsklima und die gute Einarbeitung. Wir haben einen total tollen Chef, der auch dafür sorgt, dass das Klima hier wirklich angenehm ist.
Und was hat dich überzeugt, Xavi zu empfehlen?
Caro: Zum einen, weil wir den gleichen Ausbildungsweg haben, da wusste ich, dass er fachlich qualifiziert ist. Aber auch sonst hatte ich einen guten ersten Eindruck, als wir uns unterhalten haben. Eine seiner ersten Fragen war „Wie ist das Team hier?“, er wirkte gleich sehr empathisch, sehr offen und teamorientiert.
Xavi, was hat dich überzeugt, dich bei uns zu bewerben?
Xavi: Naja, im Vordergrund standen natürlich die tollen Arbeitsmöglichkeiten in der Therapie. Oft findet man Stellen, bei denen man zum Beispiel nur Diagnostik oder nur Beratung macht, aber hier macht man wirklich viel selbstständige Arbeit, wir führen Einzel- und Gruppengespräche durch, halten Vorträge und haben auch wöchentlich einen Austausch mit den anderen Berufsgruppen. Absoluter Jackpot!
Wie ist es jetzt zusammenzuarbeiten?
Caro: Ich habe mittlerweile zwei Kollegen geworben, Alexander und Xavi und habe das Gefühl, dass wir seitdem als Team nochmal mehr zusammengewachsen sind. Ich finde, wir sind nicht nur Individuen, jeder in seinem Büro, sondern wirklich ein Team. Dieses Jahr waren wir auch bei der Mitarbeiterolympiade dabei und haben sogar den zweiten Platz geholt. Aber wir gehen zum Teil auch zusammen ins Fitnessstudio und vor kurzen war das halbe Team in Innsbruck beim Bungee Jumping. Wir machen auch außerhalb des Arbeitsplatzes regelmäßig etwas.
Xavi: Ich kann das eigentlich nur unterschreiben. Ich finde das Team auch wahnsinnig toll. Man unterstützt sich wirklich in jeder Hinsicht. Wenn es jemandem mal nicht so gut geht oder wenn jemand fragt, ob man einspringen kann, dann ist die Frage nicht ob, sondern nur wann, wie schnell oder wer. Ich muss sagen, dass ich sehr, sehr schön von jedem willkommen geheißen wurde. Es hat jeder am Anfang seine Hilfe angeboten. Ich hatte da wirklich sieben, acht Leute, zu denen ich hätte gehen können, wenn ich mal eine Frage hatte. Und sonst war es natürlich auch ganz schön, dass ich Caro als Ansprechperson hatte, weil ich sie schon ein paar Wochen länger kannte als das restliche Team.

Würdet ihr das MwM-Programm weiterempfehlen?
Caro: Ja, ich finde es auch schön, dass man dadurch aktiv bei der Zusammensetzung des Teams mitwirken kann.
Xavi: Ich finde es auch toll, dass man sich im Team abstimmen kann nach was man sucht und welche Persönlichkeit auch dazu passen würde. Die finanzielle Vergütung ist für einige Personen bestimmt auch ein wunderbarer Anteil, aber vor allem geht es darum, das Team durch das Programm noch besser für die Patienten zu machen.
Und was würdet ihr jemandem mit auf den Weg geben, der sich für das Johannesbad interessiert?
Caro: Bewirb dich. Ich finde, wenn man sich weiterentwickeln will, sowohl persönlich als auch beruflich, dann ist das hier der richtige Ort. Mir wurden zum Beispiel auch schon Fortbildungen bezahlt. Und es ist, finde ich, auch eine sehr sinnvolle und sinnstiftende Arbeit, weil Gesundheit ist doch eines der wichtigsten Dinge, die wir haben.
Xavi: Wenn man einen Ort sucht, wo auch den Kollegen Teamplay wichtig ist, dann ist man hier gut aufgehoben.
Wie würdet ihr eure Erfahrungen zusammenfassen?
Caro: Einsatz zahlt sich aus.
Xavi: Es ist es wert den Sprung zu wagen.